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Ein jahrhundertealter Park
voller feiner Aromen und duftender Pflanzen umgibt die neoklassizistische
Villa, die 1870 vom österreichischen Adligen Kurt von
Koseritz, einem großen Kenner der Kunst und der italienischen
Kultur, in Auftrag gegeben wurde.
Der Park erstreckt
sich auf vier Hektar in Richtung See. Innerhalb des Parks
gibt es neun Brunnen mit mythologischen Motiven, von denen
der herausragendste sicherlich der Neptunbrunnen ist, der
die Gäste schon am Haupteingang der Villa begrüßt.
Im historischen Teil
der Villa Cortine werden die schönen Dinge, mit denen sich
von Koseritz gern umgeben hat, bewahrt; wertvoller Marmor,
der über das Wasser aus den Steinbrüchen Veronas herangeschafft
wurde, symbolische Fresken der Brera Schule, Stuckarbeiten
im byzantinischen Stil und vielfarbiges Dekor bieten dem Gast
die Möglichkeit die Pracht der Vergangenheit und die Freude
an Kunst neu zu erleben.
Nach einer erheblichen
Erweiterung der Gebäude wurde die Villa in der zweiten Hälfte
des 20. Jahrhunderts in ein Hotel von großer Qualität und
Prestige umgewandelt.
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